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 Nächstes Treffen

Das nächste Treffen der Mitglieder der Bürgerinitiative findet am 23.11.2016 um 19:30 im Gemeindasaal der Lukas Kirche Sasel statt.

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Maßnahmen zur Risikomiminierung

Das Überschwemmungsgebiet Berner Au ist von der Umweltbehörde als Risikogebiet definiert, bei dem es zu signifikanten Überschwemmungen mit Risiken für Leib und Leben, sowie großen Sachschäden kommt, insbesondere bei 100-jährigen Ereignissen (HQ100), aber auch bei sog. 10-jährigen(HQ10) Regenereignissen!

Es müssen nun entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden, die dieses Risiko minimieren. Diese haben wir in folgender Karte zusammen gestellt.

 

Im Folgenden Erläutern wie Ihnen die Zielsetzungen, das Problem und das Konzept. Eine detaillierte Beschreibung der Maßnahmen ist noch in Arbeit.

 

Die Ziele:

  • Verringerung der Überflutungsgefahr in den besiedelten Flächen entlang der Berner Au.
  • Reduzierung der Hochwasserspitzen im Unterlauf und in den Folgegewässern Wandse und Alster.
  • Reduzierung des hydraulischen Stresses durch gleichmäßigeren Abfluss, dadurch Verbesserung der Gewässerqualität.
  • Erhalt von Retentionsflächen für die Regenabwässer aus zukünftiger Bebauung (Stadtentwicklung / wachsende Stadt).

 

Das Problem

Das Regenwasser im gesamten Einzugsgebiet der Berner Au wird gefasst und auf unter­schiedliche Art und Weise der Berner Au zugeführt. Die Hamburger Stadtent­wässerung sammelt das Regenwasser von öffentlichen und privaten Flächen in Sielen. Diese werden dann über Vorflutgräben (50 Einleitungen) oder direkt (30 Einleitungen) der Berner Au zugeführt. Andere versiegelte Flächen, Wohngrundstücke und Straßen, werden durch ein weit verzweigtes Grabensystem entwässert. Das Wasser wird ebenfalls der Berner Au zugeführt. Der Abfluss des Regen­wassers in die Berner Au wurde und wird durch die Entwicklung des Siedlungs­raumes Walddörfer stetig weiter beschleunigt.

Die Berechnungen des LSBG zeigen auf, dass die Berner Au mit ihren 4 Hochwasser­rückhaltebecken für die prognostizierten Wasser­mengen eines HQ100 und ein HQ10 im heutigen Zustand nicht mehr ausreichend aufnahmefähig ist.

 

Das Konzept

Die für die gegenwärtige Situation ermittelte Gefährdung soll durch Retention in Flächen um die bestehenden Rückhaltebecken, und weiteren nicht besiedelten Flächen abge­wendet werden. Dazu müssen diese Flächen hergerichtet und an das Abwasser­system Berner Au angeschlossen werden.

Bei Neubauvorhaben und Ersatzbauten im gesamten Einzugsgebiet muss so viel Regen­wasser wie möglich versickert werden. Da dies nicht überall und nicht zu 100% möglich ist, werden die der Berner Au zugeführten Wassermengen weiterhin steigen. Für diese Wassermengen muss ein Konzept der sicheren Abführung erstellt werden, z.B. müssen Erweiterungsflächen für die Rückhaltung freigehalten werden.

Durch die Regulierung des Abflusses mit gesteuerten Wehren an den 4 Rückhaltebecken soll ein gleichmäßigerer Wasserfluss und damit eine Verbesserung der Gewässerqualität nach Wasserrahmenrichtlinie erreicht werden. Dies dient, bei entsprechender Auslegung, auch dem Überflutungsschutz.

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